Von Stammesgesellschaften, Indianern, Blutsverwandtschaft und Migranten

Kommentare

Von Stammesgesellschaften, Indianern, Blutsverwandtschaft und Migranten

Aus einem Kommentar von Whitejack: „Die Ureinwohner kannten weder modernen Nationalismus noch Blut- und Abstammungsdenke. Indianer war, wer zum Stamm gehörte.“
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Die AbSTAMMung, also die Blutverwandtschaft sind die konstituierenden Bestandteile jeglicher Stammesgesellschaft. Ein Stamm definiert sich selbst über die gemeinsamen Ahnen und eine Stammesgesellschaft ohne Ahnenverehrung, Abstammungsdenken und ohne Blutverwandtschaft gibt es nicht. Ahnen, Blut und Abstammung sind die zentralen Begriffe jeglicher Stammesgesellschaft.

Erst in den größeren Verbänden, insbesondere in Staaten und Nationen werden, Ahnen, Abstammung und Blutsverwandtschaft (relativ) bedeutungslos.

Es ist erschreckend, welche groteske Unkenntnis von Soziologie und Ethnologie in diesem Forum herrscht.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/migration-mittelamerika-usa-donald-trump?cid=22684225#cid-22684225

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Aus einem Kommentar von oskarherbert: „Deutschland hat hunderttausende aufgenommen.“
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Antwort:

Wenn schon, dann bitte korrekt: Deutschland hat MILLIONEN aufgenommen.
Und Tag für Tag kommt offiziell fast ein halbes Tausend hinzu; tatsächlich sind es jedoch zweifellos viel mehr.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien?cid=22684005#cid-22684005

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Aus einem Kommentar von Kathrins Septembermärchen: „Ja, Sie haben Recht. Eigentlich geht es uns gut. Keinem wird etwas weggenommen.“
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Antwort:

Glauben Sie, dass Nacht für Nacht Aliens auf dem Dach des Finanzministeriums landen und heimlich zig Millionen in die Tresore schmuggeln, um die milliardenschweren Migrationskosten zu decken?

De facto wird jedem Einzelnen von uns etwas weggenommen. Und das nicht nur in diesem und den letzten Jahren, sondern über Jahrzehnte – für viele oder gar alle über ihre restliche Lebenszeit – hinweg.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien?cid=22684073#cid-22684073

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„Vor allem sollten die Afrikaner/innen in ihren Heimatländern abgeholt werden und nicht per Schlepper auf dem Seeweg kommen wollen.“
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Genau!

Das wichtigste Problem, das gelöst werden muss, ist die Frage, wie wir es schaffen, Tag für Tag einige Tausend Schwarzafrikaner in ihren Heimatländern abzuholen.

Wenn wir Afrika wirklich helfen und die Welt retten wollen, müssen wir nach vorne blicken.

Wir schaffen das!

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien?cid=22683923#cid-22683923

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Stichwörter:
Politik, ZEIT, Migranten, Schwarzafrikaner, Stammesgesellschaften, Indianer

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