Kriege Gewalt

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Kriege Gewalt

Kommentare zu Artikeln und Kommentaren auf ZEIT Online

* dann setzten sie ihre „gewalt-hitparade“ mal in relation zur zeit – der zweite weltkrieg dauerte nicht einmal sechs jahre. *

Antwort:

Auf dieses Argument habe ich gewartet.

Das Gemetzel in Ruanda kostete 600.000 Tutsis und 200.000 Hutu das Leben. Davon alleine 550.000 im Frühjahr 1994.
(Gunnar Heinsohn (2008). Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen. München: Piper, Seite 66)

Rechnen Sie das mal auf die Jahre und die Bevölkerungszahlen hoch.

Und vergessen Sie dabei nicht die technischen Vernichtungsmöglichkeiten.

Bei meinem Kommentar geht es nicht um die Hitparade und Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für brutales Abschlachten.

Es geht darum, dass Kriege und gegenseitige Vernichtung seit jeher und überall zur Menschheit gehören und nicht das Geringste mit Nationalstaaten zu tun haben.

Und es geht darum, dass die Deutschen mit den allermeisten Kriegen dieser Welt nicht das Allergeringste zu tun hatten.

Und es geht darum, dass die meisten Menschen überhaupt keine Ahnung von Weltgeschichte haben und dass der deutsche Schuldkult auf einem grotesk verzerrten Weltbild beruht.

Quelle: https://zeit.de/kultur/2018-06/deutsche-nationalmannschaft-fussball-wm-mythos-unbesiegbarkeit-normalitaet?cid=20922454#cid-20922454

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* Ihr Kommentar ist krass rassistisch und offenbart die üble Denkweise ihrer Gesinnungsgenossen in Reinstform *

Antwort:

Menschen, denen außer dumpfen Beschimpfungen keine Sachargumente zur Verfügung stehen, sind nicht die Diskussionspartner meiner Wahl.

Quelle: https://www.zeit.de/2018/27/italien-eu-fluechtlinge-lega-fuenf-sterne-bewegung?cid=20926212#cid-20926212

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ZEIT, ZEIT Online, Staat, Nationalstaat, Politik, Kriege, Gewalt

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Medien Diskussionskultur

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Medien Diskussionskultur

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Fortsetzung

Mit meinem Beitrag wollte ich auf den entscheidenden Punkt hinweisen, der in den Medien aus rein ideologischen Gründen tabu ist.

Anders ausgedrückt: Mit meinem Beitrag wollte ich eine Lücke füllen, die von den Medien ganz bewusst geschaffen wird. Die Medien tragen ihren Beinamen „Lückenpresse“ nicht zu Unrecht.

Die Aufgabe eines Wissenschaftlers ist es, die die Realität zu erkennen.
Seine gesellschaftliche Verantwortung besteht darin, die Realität in der Öffentlichkeit genau so darzustellen, wie es dem aktuellen Wissensstand entspricht.
Genau das habe ich versucht.

Mit meinen Beiträgen versuche ich, die Realität darzustellen so wie sie nach dem aktuellen Stand der psychologischen Intelligenzforschung und der Bildungsforschung tatsächlich ist (natürlich: im Rahmen meines eigenen Kenntnisstandes).

Damit will ich dem Selbstbetrug, den politisch motivierten Illusionen, den Lügen, Vertuschungen und Manipulationen etwas entgegensetzen. – Das verstehe ich unter verantwortungsvollem Handeln.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-04/integration-deutschkurse-fluechtlinge-bestehen-deutschtest-niveau-b1?cid=19692436#cid-19692436

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* Darüber hinaus muss mir nicht oberlehrerhaft „ungezogene Pöbelei“ vorwerfen lassen. Die fängt nämlich an bei „Sie sind ein sch*** Rassist!“ und nicht bei „Wenn Sie das so darstellen, müssen Sie sich nicht über Gegenwind aus der entsprechenden Richtung wundern.“ *

Nun gut, da haben wir unterschiedliche Auffassungen darüber, was angemessenes Sozialverhalten sein sollte. Ihre Auffassung ist da wohl eher von der etwas derberen Art.

Gehen Sie einfach mal Ihre Beiträge in Ruhe durch und zählen Sie mal nach, wie oft Sie völlig frei fantasierte Behauptungen aufgestellt und mir unterschoben haben. Und zählen Sie einfach mal nach, wie oft Sie mich direkt oder indirekt als Rassisten diffamiert haben.

Wenn das bei Ihnen alles in die Rubrik angemessenes Sozialverhalten fällt, dann muss ich das so hinnehmen. Ich verstehe darunter was anderes.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-04/integration-deutschkurse-fluechtlinge-bestehen-deutschtest-niveau-b1?cid=19682852#cid-19682852

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ZEIT, ZEIT Online, Intelligenz, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik, Diskussionskultur

Wissenschaft und Gesellschaft

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Wissenschaft und Gesellschaft

Kommentare zu Artikeln und Kommentaren auf ZEIT Online

* Sie beschreiben Wissenschaft und Gesellschaft/Politik als getrennte Sphären. Jedes Mal, wenn sich Politik auf Statistiken und Forschungsergebnisse beruft, jedes Mal, wenn aus politischen Gründen bestimmte Forschung gefördert, ignoriert oder verboten wird, jedes Mal, wenn die Frage gestellt wird „Sollten Wissenschaftler das tun oder lassen?“ gibt es diese Trennung nicht. *

Selbstverständlich sind Wissenschaft und Politik zunächst mal zwei völlig unterschiedliche Sphären.

Wissenschaft sucht – sofern recht verstanden – nach Erkenntnis.
Politik hat völlig andere Aufgaben.

Dass beide dennoch miteinander verknüpft und gegenseitig aufeinander angewiesen sind, ist unbestritten und absolut unumgänglich.

Im Beitrag 4.123 habe ich darauf hingewiesen, dass ich mich persönlich in der letzten Zeit ganz besonders mit den offiziellen von politischer Seite ins Leben gerufenen nationalen und internationalen Bildungsstudien befasst habe und dass Sie dort unzählige Befunde nachlesen können.

Erklären Sie mir bitte mal, was an diesen von politischen Institutionen massiv geförderten Studien rassistisch und gefährlich sein soll!

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-04/integration-deutschkurse-fluechtlinge-bestehen-deutschtest-niveau-b1?cid=19681991#cid-19681991

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* Ich weise darauf hin, dass Sie nicht nur auf die Studie verwiesen haben, sondern unterstellt haben, dass die Intelligenzunterschiede der wichtigste oder einer der Hauptgründe für das Nichtbestehen der Deutschtests sei. Das ist eine Vermutung, bestenfalls eine Hypothese, so aber ohne weitere Untersuchungen eine nicht haltbare Aussage. *

Mein Gott, was haben Sie denn für eine Vorstellung von Intelligenz.

Intelligenz ist ein außerordentlich breites Konzept. Eine der zentralen Komponenten der Intelligenz ist die Fähigkeit, zu lernen und Wissen zu erwerben.

Das Lernen einer Fremdsprache im Erwachsenenalter ist ohne Zweifel eine Intelligenzleistung.

Oder was meinen Sie denn, durch welchen Zauber und welche Magie erwachsene Menschen eine Fremdsprache erlernen?

Am Rande:
Ich habe wiederholt explizit auf das Erwachsenenalter hingewiesen. Sprachlernen im Erwachsenenalter ist nämlich etwas anderes als der Spracherwerb im Kindesalter. Letzteres ist gewissermaßen eine Instinkt (Buchtipp: Steven Pinker Der Sprachinstinkt).

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-04/integration-deutschkurse-fluechtlinge-bestehen-deutschtest-niveau-b1?cid=19681830#cid-19681830

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Hypermoral Grüne

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Hypermoral Grüne

Kommentare zu Artikeln in Tichys Einblick

9. November 2018
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Im sicheren Abstand von 80 Jahren schwelgen die Hohepriester der Hypermoral in salbungsvollen Reden, beladen ihr Volk mit der Erbsünde seiner Vorfahren und beschwören das Menetekel des zunehmenden Antisemitismus. Allen voran jene, die Millionen Judenhasser ins Land geholt haben und Tag für Tag weitere hereinholen.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/was-uns-das-angeht-09-november-1938/#comment-542773

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Und um jeder Häme vorzubeugen: Dieser Vorsprung der Grünen bei Frauen liegt nicht alleine an den Sympathiewerten von Robert Habeck. Denn wenn man die Top-Ten-Politiker der Forschungsgruppe Wahlen im Politbarometer November 2018 anschaut, dann findet der Grüne Spitzenmann nicht auf den vordersten Plätzen statt.
_______

Sorry, diese Argumentation ist methodischer Unfug.

Aus der Liste der Top-Ten-Politiker alleine können Sie in dieser Hinsicht überhaupt nichts ableiten.

Es könnte durchaus sein, dass die Grünen etliche Prozentpunkte von Frauen erhalten, die nach Robert Habeck schmachten. Das Top-Ten-Ranking basiert aber nicht allein auf den Grünen-Wählerinnen. Hier haben Menschen mit unterschiedlichen Parteipräferenzen abgestimmt, die eine breite Palette der 478 Geschlechter abdecken. Die Ach-was-ist-das-für-ein-schöner-Mann-Fraktion stellt hier eine kleine Minderheit, die nicht ins Gewicht fällt.

***

Der Aussage „… dass die Zustimmung für die Grünen nicht von Personen abhängt, sondern tatsächlich eine politische ist“ würde ich mit der Modifikation „nicht ALLEIN“ oder „nicht VORRANGIG“ zustimmen. Diese Aussage ist aber banal. Sooo schön ist selbst der Schöne Robert nicht.

Die grüne Hypermoral ist ein extrem starker Magnet für den nicht unbeträchtlichen Teil der Frauen, die sich von Moral und nicht von Vernunft leiten lassen.

Dass der Anteil der Gefühls-und-Moralgesteuerten unter den Frauen erheblich größer ist als unter Männern, steht außer Frage. Und dass dies verheerende Konsequenzen haben kann, sehen wir in der aktuellen Politik.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/gruene-erstmals-in-umfrage-vor-union-bei-frauen/#comment-543420

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Tichys Einblick, 9. November, Hypermoral, Grüne, Habeck, Robert Habeck, Frauen, Politik

Politik

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Politik

Kommentare zu Artikeln in Tichys Einblick

Lieber Herr Goergen,

leider ist mir Ihr Anliegen nicht klar geworden.

*** Ich will die gegenseitige Anschreierei nicht mehr hören. Egal, von wem sie kommt. ***

D’accord.

Ob es jedoch Sinn macht, unter jeden Kommentar, in dem die Begriffe Links und Rechts auftauchen, einen Link auf Ihren früheren Beitrag zu setzen, mag sich mir nicht so recht erschließen.

*** Argumente bitte und Lösungsvorschläge. ***

Was wäre Ihrer Meinung nach denn als Argument akzeptabel?

Was wäre Ihrer Meinung nach als Lösungsvorschlag akzeptabel?

Was würden Sie denn erwarten, wenn jemand von uns einen supertollen Lösungsvorschlag für irgendein Problem XY anbieten würde?

Wen würde das interessieren?

Glauben Sie, das hätte irgendwelche Konsequenzen – außer, dass viele unserer Leser zustimmend mit dem Kopf nicken und dass ein paar Daumen-hoch-Klicks zustande kämen?

*

Jedermann weiß, was das mit Abstand drängendste Problem dieses Jahrhunderts ist.

Argumente gibt es zu Tausenden. Und auch an Lösungsvorschlägen gibt es keinen Mangel.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/goergens-feder/gesucht-stimmen-der-vernunft/#comment-470927

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„Warum wird darüber nicht im Parlament breit debattiert und abgestimmt?“

*

Ja, diese Frage kann man stellen – sie ist aber völlig witzlos.

Erstes gäbe es praktisch überhaupt keine Debatte und zweitens würde exakt das rauskommen, was die Regierung will. Das Debatte wäre also nichts anderes als ein Scheingefecht und die Abstimmung eine reine Farce.

***

„Und das Staatsvolk möchte „mitreden“, wenn eine Migration mit gesellschaftzerstörenden Ausmaßen geplant ist.“

Das Staatsvolk hat überhaupt nichts mitzureden. Das Staatsvolk darf lediglich alle paar Jahre seine Stimme abgeben. Zu einer parlamentarischen Debatte hat das Staatsvolk nichts beizutragen.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/un-fluechtlingspakt-assam-und-berlin/#comment-475800

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Tichys Einblick, Politik,

Politiker

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Politiker

Kommentare zu Artikeln in Tichys Einblick

Mein zentraler Kritikpunkt ist offenkundig nicht von allen verstanden worden.

Ich bestreite keineswegs, dass Politiker – sofern sie es in eine halbwegs gefestigte Position gebracht haben – recht gut versorgt sind, insbesondere wenn man die Pensionen berücksichtigt.
Vergleichen mit zahlreichen anderen Berufen ist das aber nicht übermäßig viel.

Ich bestreite auch keineswegs, dass auffallend viele Politiker vom intellektuellen Niveau her in anspruchsvollen Berufen kaum oder gar keine Chance hätten.

Ich bestreite auch keineswegs, dass in vielen Fällen „die materiellen Vorteile um ein Vielfaches höher sind als die erbrachten Leistungen“.
Solche Fälle gibt es überall und oftmals werden die schlimmsten Versager mit skandalösen Abfindungen belohnt.

*

Mein Einwand bezieht sich auf die Aussage „… dass nur noch Berufspolitiker wird, wem das Mitnehmen seiner materiellen Vorteile so allein entscheidend ist …“

Das hieße in anderen Worten: Politiker wählen ihren Beruf ausschließlich aus materiellen Motiven, sprich: Geldgier.

Genau diese Verengung auf das Materielle alleine halte ich für falsch.

Die meisten Menschen – auch Politiker – funktionieren nicht wie der perfekte Homo oeconomicus.

Für viele Menschen – auch Politiker – ist der soziale Status eine viel wichtigere Antriebsfeder.
Ohne die ständige Präsenz in den Medien wäre der Politikerberuf für viele völlig uninteressant. Man stelle sich mal den Politiker vor, dessen Name und dessen Gesicht vier Jahre lang nirgendwo in der Öffentlichkeit auftauchen.

Nicht das Streben nach materiellem Gewinn ist das Kernproblem – so viel verdienen Politiker nun wirklich nicht.

Das zentrale Problem liegt in der Statusgier.
Um den Status zu erhalten und zu steigern müssen Politiker immer und überall präsent sein; sie müssen das tun, was die wirklich einflussreichen Gruppen verlangen; und um das Gesicht zu wahren, dürfen sie selbst katastrophale Fehler nicht zugeben und korrigieren.

Katastrophale politische Fehler basieren in allererste Linie auf Statusgier, Dummheit, bornierter Ideologie und moralischer Selbstüberhöhung – rein materielle Gier spielt in unserer Gesellschaft eine vernachlässigbare Rolle.

Genau in diesem Sinne ist die ökonomisch-monokausale Diagnose von Herrn Goergen falsch.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/demoskopische-signale-cdu-und-spd-weiter-abwaerts/#comment-467132

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Stichwörter:
Tichys Einblick, Politiker, Politik, Homo oeconomicus

Intelligenz Gene Rasse

Kommentare

Intelligenz Gene Rasse

Kommentare zu verschiedenen Artikeln auf Tichys Einblick

Eine Kaffeekanne ist eine Kanne, die für Kaffee genutzt wird.
Ein Klappstuhl ist ein Stuhl, den man klappen kann.
Ein Mietauto ist ein Auto, das man mieten kann.

Ein Deutschtürke ist ein Türke, der in Deutschland lebt.
Daher ist Deutschtürke genau der richtige Begriff.

Ein Türkdeutscher wäre ein Deutscher, der in der Türkei lebt.

Und diese Lamina K. ist eine Deutschmarokkanerin und nix anderes.

Alles klar?
Quelle: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wieder-aufgetaucht-die-deutschen/#comment-332504

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„Auf die kognitiven Fähigkeiten hat die Haut- Haar,-Augenfarbe nachgewiesenermaßen keinen Einfluß.“

Ja, die Haut-, Haar- und Augenfarbe haben keinen direkten Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten. Das hat wohl auch nie jemand behauptet.

Aber die Intelligenz – und damit auch das Bildungsniveau – hängt zu einem ganz erheblichen Teil von genetischen Faktoren ab. Ebenso wie Haut-, Haar- und Augenfarbe von genetischen Faktoren abhängen.

Ein Nebeneffekt ist, dass Menschen mit heller Haar-, Haut- und Augenfarbe sehr viel intelligenter sind als Araber oder erst recht Schwarzafrikaner.

Die Intelligentesten – das sind neben den aschkenasischen Juden die Nordostasiaten – unterscheiden sich ebenfalls sehr markant in ihrer Haut-, Haar- und Augenfarbe von den Europäern und den Europäischsstämmigen.

Zu den Ostasiaten siehe hier:
Bildung und Intelligenz – Die Weltspitze
https://splitter1.wordpress.com/2018/02/02/bildung-intelligenz-weltspitze-1/

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wieder-aufgetaucht-die-deutschen/#comment-332492

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„Rassismus“ ist eh Quatsch, weil es gar keine unterschiedlichen menschlichen Rassen gibt. Glauben Sie mir, bin Genetiker.
*

Antwort:

„Glauben Sie mir, bin Genetiker.“ – Nun ja, das ist genauso beweiskräftig wie „Glauben Sie mir, habe eine göttliche Eingebung.“
Egal, ob Sie persönlich tatsächlich Genetiker sind oder nicht – auch unter Genetikern gibt es unterschiedliche Meinungen.

Als Genetiker kennen Sie ja die Arbeiten von Cavalli-Sforza, der sich so gerne selbst als Antirassist hochstilisiert hat. Wenn Ihnen der Begriff „Rassen“ nicht gefällt, nehmen Sie einfach Cavalli-Sforzas „Cluster“.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/oesterreichische-regierung-will-asylrecht-aendern/#comment-372972

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Stichwörter:
Politik, Tichys Einblick, Intelligenz, Psychologie, Genetik, Rassen

PISA Intelligenz

Kommentare

PISA Intelligenz

Kommentare zu dem Artikel „Wieder eine PISA-„Sonderstudie“ mit ideologischem Faktor“ von Josef Kraus auf Tichys Einblick

„Intelligenz … Als Naturwissenschaftler mag ich den Begriff sowieso nicht, weil ich noch keine Treffende Definition für den Begriff gesehen habe. Was man nicht vernünftig definieren kann, kann man übrigens auch nicht messen.“

Antwort:

Wer hat Ihnen denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?

Definieren Sie doch mal Energie. Auf diese Frage würden Sie buchstäblich Tausende Definitionen erhalten. Würde man auf eine Definition warten, die von allen geteilt wird, dann gäbe es überhaupt keine empirischen Wissenschaften. Der Begriff Energie ist tausendmal schwammiger als der Begriff Intelligenz.

Anstelle von Energie können Sie es auch mit beliebigen anderen Begriffen aus den Naturwissenschaften versuchen.

In den empirischen Wissenschaften – ganz besonders auch in den Naturwissenschaften – geht der Weg nicht von der Definition zur Messung, sondern es ist genau umgekehrt.

Man beginnt mit einer mehr oder weniger vagen Vorstellung und entwickelt Messinstrumente. Diese Messinstrumente werden dann Schritt um Schritt verfeinert, wobei die Messergebnisse die weitere Richtung und die Theoriebildung entscheidend beeinflussen.

In den empirischen Wissenschaften erfolgt die Entwicklung stets im Wechselspiel von Messinstrumenten, Messergebnissen und theoretischen Konzepten.

Wer erst mal auf eine absolut verbindliche Definition wartet, wird niemals auch nur ein einziges empirisches Ergebnis erhalten.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-329178

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Das Konzept Resilienz ist – vorsichtig formuliert – nur bedingt sinnvoll. Die Länder mit der besten Gesamtleistung (dazu gehört auch Deutschland) müssen zwangsläufig besser abschneiden. Etwas anderes ist gar nicht möglich.

Ich habe gerade mal die Korrelation zwischen dem PISA-Gesamtscore und dem prozentualen Anteil der resilienten Schüler ausgerechnet. Sie beträgt 0,93. Das heißt: Beide Variablen messen nahezu dasselbe.

Interessant ist aber: Deutschland schneidet besser ab, als die bloße Korrelation erwarten lässt (für Leute, die sich ein wenig mit Statistik auskennen: das standardisiert Residuum beträgt +0,36).

Den ausführlichen Bericht kann man hier herunterladen
http://www.oecd-ilibrary.org/education/academic-resilience_e22490ac-en;jsessionid=4shnef8oguvoa.x-oecd-live-02

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-329240

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Politik, Tichys Einblick, PISA, Intelligenz, Psychologie, Resilienz

PISA Migranten Regression zur Mitte

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PISA Migranten Regression

Kommentare zu dem Artikel „Wieder eine PISA-„Sonderstudie“ mit ideologischem Faktor“ von Josef Kraus auf Tichys Einblick

„Leider zeichnen dann die Pisa-Studien ein realistisches Bild von Deutschlands Schülern. Abgehängt, nicht belastbar, im internationalen Vergleich ziemlich schlecht.“

Antwort:

Wie kommen Sie auf diese absurde Idee?

Die einheimischen deutschen Schüler – wohlgemerkt: die einheimischen! – gehören zur Weltspitze. Nur Singapur und Hong Kong schneiden signifikant besser ab, sonst niemand!

Es sind einzig und allein die Migranten, die das Bild ein wenig trüben. Aber selbst mit den Migranten liegt Deutschland noch ganz, ganz weit oben.

Den Beleg für meine Aussagen finden Sie hier :
https://splitter1.wordpress.com/2017/11/12/pisa-estland-finnland-deutschland-1/

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328934

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Danke für diesen wertvollen Beitrag. Die genannte Literatur kann ich unbedingt empfehlen.

In einem Punkt liegen Sie allerdings voll daneben:

„dass Deutschland bei allen Schülervergleichstests der letzten Jahre immer weiter zurückfällt (TIMSS, PISA)“

Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage; nichts, aber auch gar nichts ist daran richtig.

Die Lesekompetenz ist seit 2000 kontinuierlich gestiegen. In Mathematik und den Naturwissenschaften pendelt Deutschland in einem sehr engen Band auf einem hohen Niveau.

Ich habe das nun schon mehrfach gesagt und wiederhole es an dieser Stelle noch mal: Die einheimischen deutschen Schüler gehören zur Weltspitze.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-329006

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Nein, das verstehen Sie falsch. Es funktioniert genau anders rum.

Auch die Vererbung unterliegt der Regression zur Mitte.

Aufgrund der Regression zur Mitte folgt zwangsläufig, dass – im Durchschnitt! – die Kinder derjenigen, die ganz oben stehen, nicht mehr ganz so weit oben stehen (aber immer noch weit oben). Der bekannte Spruch: Die Kinder von Picasso sind keine Picassos.

Umgekehrt stehen die Kinder, deren Eltern ganz unten stehen, – im Durchschnitt! – in der nächsten Generation etwas besser da (aber immer noch weit unten).

Genau das ist die Grundlage der sozialen Mobilität, die übrigens in Deutschland außerordentlich groß ist, auch wenn viele das Gegenteil behaupten.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328996

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Stichwörter:
Politik, Tichys Einblick, PISA, Intelligenz, Psychologie, Migranten, Regression zur Mitte

PISA Resilienz

Kommentare

PISA Resilienz

Kommentare zu dem Artikel „Wieder eine PISA-„Sonderstudie“ mit ideologischem Faktor“ von Josef Kraus auf Tichys Einblick

Eine Anmerkung zu: „Kein Wunder, wenn unter so einer Einstellung der Bildungserfolg leidet.“

In puncto Bildung liegen einheimische deutsche Schüler – die Betonung liegt auf „einheimische“! – ganz weit oben.

PISA zeigt:
Unangefochtener Spitzenreiter ist Singapur mit 547 Punkten.
Zweiter ist Hong Kong mit 538 Punkten.
Dahinter folgt eine Gruppe, bei der die Unterschiede zwischen den Punktwerten statistisch bedeutungslos sind: Japan (530), Estland (528), Finnland (527), Schweiz (525), Taipeh (525), Deutschland (524), Kanada (524).

Wer vor diesem Hintergrund von mangelndem Bildungserfolg in Deutschland redet, weiß nicht, wovon er spricht. Die restliche Welt ist schlechter, ja viel schlechter als Deutschland, die meisten Länder sogar so viel schlechter, dass man es kaum glauben mag.

Den Beleg für meine Aussagen finden Sie hier :
https://splitter1.wordpress.com/2017/11/12/pisa-estland-finnland-deutschland-1/

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328927

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Ich hatte gestern die Definition der Resilienz aus dem offiziellen PISA-2015-Bericht der OECD zitiert.

Hier muss ich nun unbedingt einen Nachtrag anfügen. Da er weiter unten vermutlich nicht gesehen wird, tue ich dies in einem eigenen Beitrag.

In der neuen Resilienz-Studie wird Resilienz völlig anders definiert als im PISA-2015-Bericht:
„Im Rahmen dieser Studie meint Resilienz eine positive Anpassungsleistung: die Fähigkeit von Schülerinnen und Schülern, trotz sozialer Nachteile in allen PISA-Testfeldern mindestens die Kompetenzstufe drei zu erreichen und damit die Voraussetzung für eine aktive gesellschaftliche Teilhabe und lebenslanges Lernen zu erwerben.“

Es geht also lediglich um das Erreichen der Stufe 3. Die Stufe 3 entspricht etwa der Note „befriedigend“. Das ist etwas völlig anderes als in der ursprünglichen Begriffsdefinition.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328968

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„Die schwachen Schüler werden gefördert, die leistungwilligen lässt man links liegen, so haben alle das glefiche Niveau.“

Diese Aussage ist sehr beliebt – sie ist aber falsch!

Deutschland gehört zu den Ländern, die die größte Varianz aufweisen. Die Varianz ist das Maß für die Unterschiedlichkeit der Messwerte. In Deutschland sind also die Unterschiede viel größer als in anderen Ländern. Von gleichem Niveau kann gar keine Rede sein. Ganz im Gegenteil. Die Leistungsunterschiede sind gigantisch.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328948

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Politik, Tichys Einblick, PISA; Intelligenz, Resilienz, Psychologie, Varianz

PISA Intelligenz

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PISA Intelligenz

Kommentare zu dem Artikel „Wieder eine PISA-„Sonderstudie“ mit ideologischem Faktor“ von Josef Kraus auf Tichys Einblick

PISA liefert in der Tat phantastisch gute Daten.

Wer PISA pauschal ablehnt, hat wahrscheinlich noch niemals in einen Original-PISA-Bericht hineingeschaut. – Dieser Satz bezieht sich selbstverständlich nicht auf Herrn Kraus!

Die Ideologie der OECD ist allerdings absurd. Dort glaubt man tatsächlich, Bildung hätte nichts mit Intelligenz zu tun. Das Wort Intelligenz wird man in PISA vergeblich suchen.

Wenn man die Daten von der Ideologie trennt, dann ist PISA eine unglaublich gute Informationsquelle über die Lage Bildung und der Intelligenz in den verschiedenen Teilen dieser Welt.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328454

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Sorry, Sie haben offenkundig überhaupt keine Ahnung von der psychologischen Intelligenzforschung.

Die Idee, Bildung habe nichts mit Intelligenz zu tun, ist so absurd, dass es einem die Sprache verschlägt. Mit was denn sonst?

Wenn Sie den Begriff Intelligenz nicht mögen, dann ist das Ihr Problem.

„weil ich noch keine Treffende Definition für den Begriff gesehen habe. Was man nicht vernünftig definieren kann, kann man übrigens auch nicht messen.“

Diese Aussage ist schlicht und einfach Unsinn.

Ich zitiere mal aus einem Buch, das ich jedem, wirklich jedem dringend empfehle:

„solche Debatten finden auch über das Wesen der Gravitation statt: Ist sie (gemäß Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie) auf eine Krümmung des Raum-Zeit-Kontinuums zurückzuführen oder (wie die die Quantentheorie postuliert) auf die Interaktion von Teilchen, der ‚Gravitonen‘, oder auf irgendetwas anderes? Absolute Einhelligkeit der Experten zu allen Fragen ist zum sinnvollen Gebrauch eines Konzepts nicht erforderlich.“
Hans J. Eysenck (1998). Die IQ-Bibel. Intelligenz verstehen und messen. Stuttgart Klett Cotta.

Selbstverständlich kann man Intelligenz messen!
Um etwas zu messen, braucht man keine Definition, die auch vom allerletzten Skeptiker geteilt wird. Um etwas zu messen, benötigt man reliable und valide Messinstrumente. Intelligenztests sind genau das.

Physiker, die sich über das Alter des Universums streiten und Milliarden Jahre auseinanderliegen, würden alles dafür geben, in ihrem Fachgebiet eine derartige Präzision zu erreichen.

Es gibt in den Sozialwissenschaften keine einzige Variable, die auch nur annähernd so gut erforscht ist wie die Intelligenz. Und es gibt keine einzige Variable, die im Bereich Bildung – und in vielen anderen Bereichen – auch nur annähernd so viel Varianz erklärt wie die Intelligenz.

Niemand muss die Einzelheiten der psychologischen Intelligenzforschung im Detail kennen, aber wer mitreden will, muss sich mehr Wissen aneignen, als das ideologisch bornierte Geschwätz in den Medien hergibt.

Noch eine Leseempfehlung:
Detlef H. Rost (2009). Intelligenz. Mythen und Fakten. Weinheim: Beltz.

Beide empfohlenen Bücher müssten für jeden halbwegs gebildeten Menschen verständlich sein.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328908

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Politik, Tichys Einblick, PISA; Inteligenz, Intelligenzforschung, Psychologie

PISA Resilienz

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PISA Resilienz

Kommentare zu dem Artikel „Wieder eine PISA-„Sonderstudie“ mit ideologischem Faktor“ von Josef Kraus auf Tichys Einblick

Guten Tag, Herr Kraus.

Resilienz ist in PISA klar definiert: „Ein Schüler wird in PISA als resilient eingestuft, wenn er im Erhebungsland im untersten Quartil des PISA-Indexes des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Status liegt und trotzdem in der Erhebungsvolkswirtschaft nach Berücksichtigung des sozioökonomischen Status unter den Schülern aus allen Ländern im obersten Quartil abschneidet“ PISA-2015-Bericht der OECD, Band 1, 2016, Seite 243.
Kling kompliziert, ist aber sehr einfach.
Wie der Sozioökonomische Status konzipiert ist, steht auf Seite 220ff.
In dieser Hinsicht mangelt es nicht an Klarheit.

Dem Rest Ihrer Ausführungen möchte ich nicht widersprechen.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328139

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Dass in Deutschland oder irgendwo sonst die Anforderungen nach unten abgesenkt werden, spielt in diesem Kontext überhaupt keine Rolle.

Die Fragen in den PISA-Tests sind auf internationaler Basis zusammengestellt. Da ist die Bildungspolitik in Deutschland oder Uganda völlig egal.

Die PISA-Tests sind letzten Endes nichts anderes aus ausgezeichnete Intelligenztests. Wir müssen froh sein, dass die OECD so hervorragende Daten liefert, obgleich sie der Religion anhängt, der zufolge Bildung nichts mit Intelligenz zu tun habe.

Hier gibt es ein paar Literaturhinweise zum Thema PISA und Intelligenz:
https://splitter1.wordpress.com/2017/06/15/pisa-intelligenz-2/

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328148

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„dass Deutschlands Schulen mit einer völlig voraussetzungslosen Migration überfordert sind, wie man sie in keinem der hochgerühmten Länder Kanada oder Singapur oder Finnland hat.“

Antwort:

Der Hinweis auf Finnland ist in dieser Hinsicht fehl am Platz. Die Migranten in Finnland sind sogar noch schlechter als die Migranten in Deutschland. Finnland hat lediglich das Glück, dass es dort nicht ganz so viele sind wie bei uns.

Ich erlaube mir einen Hinweis in eigener Sache: In einer umfangreichen Serie habe ich gezeigt, dass die PISA-Leistungen von Deutschland, Estland und Finnland praktisch identisch sind, wenn man die Migranten herausrechnet. Ich denke, dass diese Tatsache den meisten völlig unbekannt ist.

Die 17-teilige Serie beginnt hier:
https://splitter1.wordpress.com/2017/11/12/pisa-estland-finnland-deutschland-1/

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/wieder-eine-pisa-sonderstudie-mit-ideologischem-faktor/#comment-328158

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Stichwörter:
Politik, Tichys Einblick, PISA; Resilienz, OECD, Finnland, Estland, Deutschland

Sklaverei Europäer

Kommentare

Sklaverei Europäer

Fortsetzung (Teil 4)

Erst mit der Idee der Menschenrechte wuchs der Widerstand gegen die Sklaverei. Menschen, die auf formal-operativem Niveau denken, ist Sklaverei zuwider. Für Menschen, die auf präoperativem Niveau denken, ist Sklaverei die natürlichste Sache der Welt.

Und nun zum Ausgangspunkt.

Es waren die Europäer – einzig und allein die Europäer – die die Sklaverei abschafften!

Dabei leisteten Moslems und Schwarzafrikaner erbitterten Widerstand. Dieser Widerstand hält bis heute an. Die Ursache liegt einfach darin, dass die islamischen Länder die anthropologische Entwicklungsstufe des formal-operativen Denkens nur partiell erreicht haben und Schwarzafrika weitgehend auf dem präoperativen Niveau verharrt.

Noch einmal: Es waren die Europäer – einzig und allein die Europäer – die die Sklaverei abschafften!

Wer im Zusammenhang mit der Sklaverei die Europäer bezichtigt, weiß nicht, wovon er redet.

Meine Leseempfehlung, das mit Abstand beste Buch, das ich kenne:
Georg W. Oesterdiekhoff (2006). Kulturelle Evolution des Geistes. Die historische Wechselwirkung von Psyche und Gesellschaft. Münster: LIT Verlag.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22870143#cid-22870143

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Ein Kommentar auf Tichys Einblick

Sehr weit bin ich mit meiner Lektüre noch nicht gekommen.

Den Anfang finde ich recht ermüdend, weil mich der Koran genauso wenig interessiert wie Bibel, Talmud, Veda und alle sonstigen Religionsschriften. Aber das gehört leider zum Thema.

Sehr gut finde ich die Klarstellung, dass der Islam seit jeher auf der Grundlage von Sklaverei aufgebaut ist:
„Kennzeichnend für das Herrschaftssystem des Islam war eine ausgedehnte Sklavenwirtschaft“ (Seite 76).

Die zentrale Bedeutung der Sklaverei für den Islam ist der breiten Öffentlichkeit leider nahezu unbekannt. Ich finde es außerordentlich wichtig, auf diesen Punkt immer und immer wieder hinzuweisen.

Sarrazins Ausführungen auf Seite 76 und 77 beziehen sich auf das Buch „Weltgeschichte der Sklaverei“ von Egon Flaig.

Witzigerweise ist die Neuauflage von Egon Flaigs „Weltgeschichte der Sklaverei“ gestern – am 28. August 2018 – erschienen, also an genau demselben Tag wie Sarrazins „Feindliche Unterwerfung“.

Die „Weltgeschichte der Sklaverei“ steht schon lange auf meiner Leseliste; ich werde sie nachher beim Buchhändler abholen. Dieses Buch ist sicherlich eine hervorragende Ergänzung zu Sarrazins „Unterwerfung“.

Quelle: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/thilo-sarrazin-bemerkungen-zu-meiner-laufbahn/#comment-490716

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Stichwörter:
Politik, ZEIT, Kultur, Sklaverei, Europäer, Tichys Einblick

Kognitive Revolution

Kommentare

Kognitive Revolution

Fortsetzung

Die Kognitive Revolution ist der entscheidende Punkt – auch wenn offenkundig die meisten Menschen gar keine Ahnung haben, was das sein soll.

Die Kognitive Revolution besteht darin, dass – in kleinen Schritten schon vorher und in größeren Schritten ab dem 18. Jahrhundert – zunächst in den Wissenschaften und den gebildeten Kreisen immer mehr Menschen eine anthropologische Entwicklungsstufe erreichten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gegeben hatte.

Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte erreichte eine größere Zahl von Menschen die Entwicklungsstufe des formal-operativen Denkens. Das formal-operative Denken ist die Grundbedingung für die Wissenschaften, insbesondere für die Naturwissenschaften.

Das höhere kognitive Niveau führte zur explosionsartigen Entwicklung der Naturwissenschaften und neuartigen Technologien, die die Industrielle Revolution begründeten. Mit der resultierenden Verbesserung der Lebensbedingung wurde die Bildung auf breitere Volksschichten ausgedehnt. Dadurch erhöhte sich das kognitive Niveau, die Wissenschaften wuchsen weiter, die Technologien verbesserten sich, die Lebensbedingungen verbesserten sich, die Bildung verbreiterte sich, die Wissenschaften wuchsen … und … und …

Fortsetzung folgt

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22870018#cid-22870018

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Fortsetzung (Teil 3)

Kurz gesagt: In der westlichen Welt – und lange Zeit ausschließlich in der westlichen Welt – fand durch eine stetige Rückkoppelung von kognitivem Niveau, Wissenschaften, Technologien und verbesserten Lebensbedingungen eine Entwicklung statt, die sich immer höher schraubte.

Im Zuge dieser Entwicklung wurde die militärische, technologische und ökonomische Überlegenheit Europas so groß, dass der europäische Kolonialismus nahezu die gesamte Welt umfassen konnte. Das ist eine Seite der Kognitiven Revolution.

Eine andere Seite der Kognitiven Revolution ist die moralische Entwicklung.

Im Zuge der Aufklärung und auf der Grundlage des formal-operativen Denkens entstand zum allerersten Mal in der Menschheitsgeschichten Ideen von individueller Freiheit und allgemeinen Menschenrechten.

Diese Ideen gibt es ausschließlich in Gesellschaften, in denen ein erheblicher Teil der Bevölkerung das formal-operative Niveau erreicht hat.

Präformale Gesellschaften können mit diesen Ideen nichts anfangen, wie unter anderem die islamischen Länder und ganz Schwarzafrika eindrucksvoll demonstrieren.

Fortsetzung folgt

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22870134#cid-22870134

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Politik, ZEIT, Kultur, Kognitive Revolution, formal-operative Entwicklungsstufe, präformale Gesellschaften

Kultur Sklaverei Kolonialismus

Kommentare

Kultur Sklaverei Kolonialismus

Fortsetzung

In Bezug auf die kognitive Entwicklungsstufe, Technologie, Wissenschaft, ökonomische Entwicklung, soziale Entwicklung … ist die westliche Welt absolute Spitze, auch wenn einige nordostasiatische Länder aufgeschlossen haben.

Selbstverständlich sind die westliche Welt und Nordostasien heute den anderen Kulturen um Lichtjahre voraus. Das hat mit Moral überhaupt nichts zu tun.

Kulturen sind über Jahrtausende gewachsene Gebilde und ihre Bevölkerungen sind nicht dafür verantwortlich, was in unzähligen Generationen davor gewachsen oder auch nicht gewachsen ist.

Lassen Sie einfach mal die Moral aus dem Spiel. Die hat in diesem Kontext überhaupt nichts zu suchen.

Ihre Frage „Möchten Sie sich gern den „rückständigen Kulturen“ überlegen fühlen?“ macht keinen Sinn, da ich ein Individuum bin und keine Kultur. Ich kann nichts für „meine“ Kultur.

Dass die Kultur, in die ich hineingeboren wurde, in vielerlei Hinsicht anderen Kulturen überlegen ist, steht außer Frage.

Dass andere Kulturen in der ein oder anderen Hinsicht unserer Kultur überlegen sind, steht ebenfalls außer Frage. Aber die Punkte, in denen das zutrifft, stehen in meiner persönlichen Rangordnung ganz, ganz, ganz weit unten.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22865455#cid-22865455

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Aus einem Kommentar von Robertina: Europa hat den Kolonialismus und die transatlantische Sklaverei in die Welt gebracht,
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Antwort:

Welchem Märchenbuch haben Sie diese Weisheit entnommen?

Kolonialismus und Sklaverei gab es über Jahrtausende in allen Teilen der Welt.

Wenn Sie sich über Sklaverei informieren wollen, empfehle ich das Standardwerk
Egon Flaig (2018). Weltgeschichte der Sklaverei. München: C.H. Beck

Die schlimmsten Sklavenhändler aller Zeiten waren nicht die Europäer, sondern die islamischen Länder.

An zweiter Stelle folgen die Schwarzafrikaner, die sich jahrhundertelang gegenseitig versklavt haben. Ohne die schwarzafrikanischen Sklavenjäger und Sklavenhändler wären weder die islamische noch die transatlantische Sklaverei möglich gewesen.

Bis ins 18./19. Jahrhundert war es den Europäern unmöglich, ins Innere Schwarzafrikas vorzudringen. Die es versuchten, starben reihenweise an Tropenkrankheiten. Die Europäer konnten lediglich ein paar Stützpunkte an der Küste errichten. Die Sklavenschiffe warteten vor der Küste auf die Sklavenheere, die von Schwarzafrikanern! geliefert wurden. Die Schwarzafrikaner waren die Sklavenjäger und die Sklavenverkäufer!

Das Vordringen der Europäer ins Innere Afrikas wurde erst durch die moderne Medizin möglich.

Zu dieser Zeit hat die europäische Kultur mit Aufklärung, Industrieller Revolution und der Kognitiven Revolution einen gigantischen Sprung gemacht, den es nirgendwo sonst in der Welt gab.

Fortsetzung folgt

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22869865#cid-22869865

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Politik, ZEIT, Kultur, Sklaverei, Kolonialismus, Afrika, Islam, Sklavenhandel, Sklavenhändler

Schuld Moral Kultur

Kommentare

Schuld Moral Kultur

Aus einem Kommentar von Uchia: wir sind in der Schuld diesen Fehler zu bereinigen die unsere Vorfahren begangen haben
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Antwort:

Kein Mensch hat Schuld an etwas, das andere begangen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese anderen die eigenen Vorfahren waren oder nicht.

Jeder Mensch ist einzig und allein für seine eigenen Taten verantwortlich! Für niemanden sonst!

Was Sie hier predigen, ist auf einer niedrigen Stufe der moralischen Entwicklung angesiedelt. Zumindest in der zivilisierten westlichen Welt sollte man über diesen primitiven Schuldkult hinausgekommen sein.
(Zu den Stufen der moralischen Entwicklung: Schauen Sie sich mal bei Jean Piaget oder bei Lawrence Kohlberg um).

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22865115#cid-22865115

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Aus einem Kommentar von ChilliCheeseChihuahua: Diese Idee, dass eine Kultur einer anderen prinzipiell überlegen sei, ist völliger Unsinn. Wie kann man so etwas schreiben und wenige Sätze später anderen vorwerfen, Sie wöllten sich moralisch überlegen fühlen?
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Antwort:

Bleiben Sie mal auf dem Teppich.

Wer hat davon gesprochen, dass eine Kultur einer anderen prinzipiell überlegen sei? Dieser Unsinn stammt einzig und allein von Ihnen.

Kulturen unterscheiden sich voneinander. Und manche Kulturen sind – in einem jeweils klar umschriebenen Aspekt! – anderen überlegen oder unterlegen. Die Rangfolge der Kulturen gilt nicht prinzipiell, sondern sie ändert sich über die Zeit.

Gelegentlich sind die Veränderungen gigantisch.

Im Mittelalter und davor unterschied sich die europäische Kultur nur wenig von einigen anderen Kulturen. Überall auf der Welt waren die Menschen auf eine präformalen Entwicklungsstufe.

Seit dem 17. Jahrhundert hat die westliche Kultur einen gigantischen Sprung gemacht, der einzig und allein hier stattfand und den Westen auf die formal-operative Entwicklungsstufe anhob, die es zuvor nirgendwo in der Welt gab und die heute von vielen Kulturen noch nicht erreicht ist.
(Quelle: Georg W. Oesterdiekhoff (2006). Kulturelle Evolution des Geistes. Die historische Wechselwirkung von Psyche und Gesellschaft. Münster: LIT Verlag.)

Fortsetzung folgt

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22865387#cid-22865387

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Politik, ZEIT, Schuld, Moral, Kultur

Araber Kultur Islam

Kommentare

Araber Kultur Islam

Aus einem Kommentar von ChilliCheeseChihuahua: Die europäische Dominanz ist menschheitsgeschichtlich relativ jung. Früher hießen Kulturzentren Bagdad und Timbuktu.
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Antwort:

Ja, und seitdem haben sich diese Regionen aus eigener Kraft zurückentwickelt, während der Westen aus eigener Kraft einen explosionsartigen Aufschwung genommen hat.

Dass eine Region irgendwann mal ein Kulturzentrum war, ist völlig irrelevant. Unzählige Kulturen sind untergegangen; von einigen kennen wir noch die Namen, andere sind ohne Spuren im Nirgendwo verschwunden.

Wir haben das außerordentliche Glück, in der höchstentwickelten Kultur aller – bisherigen! – Zeiten zu leben. Und wir geben uns allergrößte Mühe, dies durch den Import von Millionen Menschen aus rückständigen Kulturen zu vernichten. Einige wollen das, weil sie auf billige Arbeitskräfte hoffen, andere wollen das, um ihre moralische Überlegenheit zu demonstrieren, andere möchten sich damit von den Sünden reinwaschen, die sich sie selbst einreden, andere wollen damit das große Geld verdienen …

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22864811#cid-22864811

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Aus einem Kommentar von Silverhair: Die Arabischen Länder waren durchaus immer an vorderster Front der wissenschaften und schönen Künste .. sie sind damit sogar in vielen Bereichen der Westlichen Länder deren Vorbilder. aber sie werden eben keine Technikgläubige Verhehrung dort finden.
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Antwort:

Die arabischen Länder waren niemals an der vordersten Front der Wissenschaften. Sie haben lediglich durch ihre jahrhundertelangen Kriegszüge reiche Beute aus den Wissensbeständen der Eroberten gemacht. Das Allermeiste haben die Araber niemals verstanden; und sie waren erst recht nicht in der Lage, das fremde Wissen in eigenen technologischen Fortschritt umzumünzen.

Keine einzige wirklich bedeutsame Technologie stammt aus islamischen Ländern.

Wir werden deshalb in den arabischen Ländern keine „technikgläubige Verehrung“ finden, weil das kognitive Niveau dort viel zu niedrig ist, um modernste Technologien zu verstehen. Nutzen: ja – aber verstehen: nein.

Quelle zum außerordentlich niedrigen kognitiven Niveau der arabischen Länder:
Heiner Rindermann (2018). Cognitive Capitalism. Human Capital and the Wellbeing of Nations. Cambridge: Cambridge University Press.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22864954#cid-22864954

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Politik, ZEIT, Araber, Kultur, Islam

Migranten Kultur Bildung

Kommentare

Migranten Kultur Bildung

Aus einem Kommentar von NEET: „die größeren Städte wie Barcelona haben schon länger ein Problem mit Kriminalität und Vierteln wo sich eigene Sub-Kulturen bilden.“
*

Antwort:

Was wollen Sie damit eigentlich andeuten?

Sie wissen doch sicherlich, dass es überhaupt keine Migrantenkriminalität gibt – höchstens hier und da mal ein paar bedauerliche Einzelfälle von traumatisierten Menschen, die von der Gesellschaft nicht ordentlich integriert wurden.

Migranten sind eine kulturelle Bereicherung für jede Gesellschaft. Nicht nur für Deutschland, auch für Spanien.

Spanien muss dem Himmel danken, wenn Tausende hochmotivierte und hochqualifizierte und gut ausgebildete Ärzte, Ingenieure und Fachkräfte ins Land strömen und die spanische Wirtschaft endlich nach vorn bringen. Deutschland wird Spanien um jeden Einzelnen beneiden, der dort bleibt und nicht zu uns kommt.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien?cid=22683802#cid-22683802

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Aus einem Kommentar von Erwin Norton: Die Amerikaner haben aber die erfolgreichen Beispiele Deutschland und Japan angeführt, um ihre Besetzung Afghanistans und Iraks zu begründen, mit der Hoffnung, diese Gesellschaften würden sich ähnlich entwickeln. Das ist aber leider in die Hose gegangen wie wir jetzt sehen.
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Antwort:

Ja, da wurde offenkundig nicht bedacht, dass Deutschland und Japan Hochintelligenzländer sind und dass das Intelligenzniveau in Afghanistan und Irak um 15 bis 30 IQ-Punkte niedriger ist.
(Quelle: Heiner Rindermann (2018). Cognitive Capitalism. Human Capital and the Wellbeing of Nations. Cambridge: Cambridge University Press.)

Und es wurde offenkundig nicht bedacht, dass man tief verwurzelte Kulturen nicht über Nacht ändern und dass man das kognitive Niveau einer Bevölkerung nicht einfach so im Vorbeigehen auf eine völlig andere Dimension anheben kann.

Genau diese Blindheit ist auch das Markenzeichen der deutschen Migrationspolitik und der deutschen Afrikapolitik.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/berlin-mauer-grenze-nationalstaat-populismus?cid=22864662#cid-22864662

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Politik, ZEIT, Migranten, Kriminalität, Kultur, Bildung, IQ

Orban Merkel Migranten

Kommentare

Orban Merkel Migranten

Aus einem Kommentar von sandor123:
1. Eine Ersetzung von „Orbán“ durch „Merkel“ macht in diesem Kontext daher nur Sinn, wenn man diese Implikation ebenfalls für die hiesigen Verhältnisse unterstellt.
2. Zudem ist es so, dass die Akklamation der Medien in Ungarn von der Regeirung durch allerlei Maßnahmen forciert wurde und wird bei uns hingegen nicht.

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Antwort:

1. Sorry, das ist völliger Unsinn. Ich kann sehr wohl einen Satz zitieren, ohne damit alles zu implizieren, was der Autor sonst noch geäußert hat.
Schauen Sie mal in eine x-beliebige Zitatensammlung. Wissen Sie, welchem Kontext die Zitate entstammen?

2. Es ist völlig irrelevant, durch wen die Akklamation forciert wurde. Wenn deutsche Bürger und deutsche Medien Merkel freiwillig beklatschen, dann ist das umso schlimmer, tut aber nix zur Sache.
Im Übrigen: Wenn Sie an die Unabhängigkeit der deutschen Medien glauben, dann träumen Sie ruhig weiter oder informieren Sie sich, wie die Öffentlich Rechtlichen Medien zusammengesetzt sind und wer in Deutschland über die große Mehrheit der Printmedien herrscht.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/manfred-weber-europawahl-csu-europaeische-volkspartei-evp-union-spitzenkandidat?cid=22859676#cid-22859676

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Aus einem Kommentar von Christian93: „Was würden Sie mit 2.200 EUR in bar tun?“
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Ihr Beitrag ist eine Antwort auf meinen Kommentar 1.58. Da das „Sie“ in Ihrer Frage großgeschrieben ist, richtet sich Ihre Frage offenkundig am mich persönlich.

Ich muss mich mit dieser kontrafaktischen Frage nicht beschäftigen, da das Finanzamt gnadenlos meine Steuergelder eintreibt.

Niemand kann sich dem entziehen – auch wenn es immer noch Menschen gibt, die das populistische „Keinem wird etwas weggenommen“-Geschwätz gedankenlos nachplappern.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien?cid=22687919#cid-22687919

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Aus einem Kommentar von NEET: „die größeren Städte wie Barcelona haben schon länger ein Problem mit Kriminalität und Vierteln wo sich eigene Sub-Kulturen bilden.“
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Was wollen Sie damit eigentlich andeuten?

Sie wissen doch sicherlich, dass es überhaupt keine Migrantenkriminalität gibt – höchstens hier und da mal ein paar bedauerliche Einzelfälle von traumatisierten Menschen, die von der Gesellschaft nicht ordentlich integriert wurden.

Migranten sind eine kulturelle Bereicherung für jede Gesellschaft. Nicht nur für Deutschland, auch für Spanien.

Spanien muss dem Himmel danken, wenn Tausende hochmotivierte und hochqualifizierte und gut ausgebildete Ärzte, Ingenieure und Fachkräfte ins Land strömen und die spanische Wirtschaft endlich nach vorn bringen. Deutschland wird Spanien um jeden Einzelnen beneiden, der dort bleibt und nicht zu uns kommt.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-10/migration-asylpolitik-fluechtlinge-spanien?cid=22683802#cid-22683802

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Politik, ZEIT, Orban, Merkel, Migranten, Kriminalität

Orban Merkel

Kommentare

Orban Merkel

Zitat aus dem Artikel: Orbán regiert und das Volk akklamiert.
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Da könnte man doch „Orbán“ durch „Merkel“ und „das Volk akklamiert“ durch „das Volk und die Medien akklamieren“ ersetzen.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/manfred-weber-europawahl-csu-europaeische-volkspartei-evp-union-spitzenkandidat?cid=22853070#cid-22853070

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Aus einem Kommentar von sandor123: Könnte man nicht, zumidnest dann nicht, wenn man sich an den Fakten orientiert.
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An welchen Fakten? An Ihren persönlichen?

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/manfred-weber-europawahl-csu-europaeische-volkspartei-evp-union-spitzenkandidat?cid=22853935#cid-22853935

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Aus einem Kommentar von sandor123: … Bei uns ist das in Bezug auf Merkel nicht der Fall.
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Antwort:

Hat irgendjemand behauptet, Merkel hätte dieselben Dinge getan wie Orbán?

Die Aussage lautet:
Neben den Satz „Orbán regiert und das Volk akklamiert“ könnte man auch den Satz „Merkel regiert und das Volk und die Medien akklamieren“ setzen.

Wenn Sie auch nur einen Moment darüber nachdenken, wird Ihnen klar, dass Ihre Argumentation das Thema verfehlt.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/manfred-weber-europawahl-csu-europaeische-volkspartei-evp-union-spitzenkandidat?cid=22854872#cid-22854872

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Aus einem Kommentar von sandor123: 1. dennoch scheint mir Ihre Aussage nicht zutreffend; weder akklamiert „das Volk“ Merkel noch tun das „die Medien“, einige Leute und einige Medien tun dies, andere wiederum nicht.
2. dafür ist es natürlich relevant, was Merkel getan hat und was Orbán getan hat.

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Antwort:

Sie sind schon einen Schritt weitergekommen.

Nun denken Sie aber bitte einen weiteren Moment nach:

1. Einige Leute in Ungarn akklamieren, andere wiederum nicht. Oder wollen Sie etwas anderes behaupten?

2. Ich habe lediglich einen Satz aus dem Artikel zitiert und darauf hingewiesen, dass man „Orbán“ durch „Merkel“ und „das Volk akklamiert“ durch „das Volk und die Medien akklamieren“.

In diesem Zusammenhang ist der Grund für die Akklamation völlig irrelevant. Was Merkel und was Orbán getan haben, spielt überhaupt keine Rolle.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/manfred-weber-europawahl-csu-europaeische-volkspartei-evp-union-spitzenkandidat?cid=22858807#cid-22858807

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Stichwörter:
Politik, ZEIT, Orban, Merkel, Medien

Hetzjagd Pogrome

Kommentare

Hetzjagd Pogrome

Fortsetzung

Aus einem Kommentar von Ura5:
„links-grün-gutmenschlicher „Wissenschaftler““
Wenn Sie als Diskussionspartner ernst genommen werden wollen, würde ich an Ihrer Stelle auf entlarvende Kampfbegriffe (z.B. links-grün-gutmenschlich oder Wissenschaftler in Anführungszeichen) verzichten.
Mit der Verwendung dieser Begriffe stellen Sie sich selber in die rechte äußere Ecke.
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Wenn Sie ständig mit Dreck werfen, mich in „die äußerste rechte Ecke“ stellen wollen, mich mit „Arisch“ in Verbindung bringen, ununterbrochen von Nazis schwafeln und eine unverschämte Unterstellung nach der anderen präsentieren, dann kann ich es mir leisten, Andreas Zick als links-grün-gutmenschlichen „Wissenschaftler“ zu bezeichnen.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22863864#cid-22863864

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Aus einem Kommentar von Ura5:
1. Richten sich diese Sätze an mich oder Sie selber.
2. Ich habe das Gefühl, dass Sie diese Beispiele von Uneindeutigkeit (Sprache, Migration) verunsichern.
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Antwort:

1. Habe ich an irgendeiner Stelle meinen Aussagen das Prädikat Beweis oder objektiv verliehen?
Zählen Sie lieber mal Ihre eigenen Selbstbeweihräucherungen durch.

2. Ihre Gefühle interessieren mich überhaupt nicht. Behalten Sie ihre pseudo-psychologischen Deutungen für sich. Meinen Sie, persönliche Diffamierungen seien ein Argument?

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22863973#cid-22863973

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Zitat aus dem Artikel: Orbán regiert und das Volk akklamiert.
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Da könnte man doch „Orbán“ durch „Merkel“ und „das Volk akklamiert“ durch „das Volk und die Medien akklamieren“ ersetzen.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/manfred-weber-europawahl-csu-europaeische-volkspartei-evp-union-spitzenkandidat?cid=22853070#cid-22853070

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Politik, ZEIT, Hetzjagd, Pogrom, Duden, Lügen, Maaßen, Chemnitz, Andreas Zick, Sciencefiles

Hetzjagd Pogrome

Kommentare

Hetzjagd Pogrome

Fortsetzung

Aus einem Kommentar von Ura5:
4. auch hier bleiben Sie einen objektiven Beleg für diese Einschätzung schuldig
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Antwort:

4. Ihre Rede von objektiven Belegen ist Geschwätz. Sie schmücken sich unentwegt mit „objektiv“, „Beweis“ und Ähnlichem und meinen, Ihre Selbstattributionen wären ein Beleg für die Wahrheit.

Einfach nur lächerlich!

Meinen Sie, unsere Mit-Leser seien geistig so minderbegabt, dass Sie diese billige Masche nicht durchschauen?

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22862393#cid-22862393

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Fortsetzung

Wissen Sie eigentlich, was ein Beweis ist?

Ein Beweis liegt vor, wenn aus einer Menge von Prämissen durch eine lückenlose Anwendung logischer Regeln eine Konklusion abgeleitet wird.

Nichts von dem, was wir hier austauschen, hat irgendetwas mit einem Beweis zu tun.

In dieser Diskussion geht es nicht um Beweise, sondern um den Austausch von Argumenten. Argumente und Beweise sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Wenn sich ein Sprecher höchstpersönlich selbst das Prädikat Beweis verleiht, dann ist das Ignoranz, Anmaßung, Selbstüberschätzung, Größenwahn, ein billiger rhetorischer Trick oder was auch immer. Eines ist es mit Sicherheit nicht, nämlich ein Beweis.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22863084#cid-22863084

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„Die ideologisch verzerrten „Studien“ der Andreas-Zwick-Gruppe wurden schon so oft aus wissenschaftlicher Perspektive zerlegt“
Beleg? Quelle?

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Erst mal sorry, der Mann heißt Zick und nicht Zwick.

Es reicht schon ein einfacher Blick auf Sciencefiles:
Erfindet der Krawallforscher Andreas Zick seine eigenen Daten?
https://sciencefiles.org/2018/08/29/erfindet-krawallforscher-zick-seine-eigenen-daten/?highlight=Andreas%20Zick
und noch ein paar
https://sciencefiles.org/?s=Andreas+Zick&orderby=relevance&order=DESC&post_type=post%2Cpage%2Cattachment%2Cyada_wiki
https://sciencefiles.org/2016/07/14/haeresie-an-jammerlappen-kann-man-die-amadeu-antonio-stiftung-laecherlich-machen/?highlight=Andreas%20Zick
https://sciencefiles.org/2015/10/19/die-hemmschwelle-ein-justizminister-der-diffamiert-und-an-geister-glaubt/?highlight=Andreas%20Zick
https://sciencefiles.org/2015/10/19/die-hemmschwelle-ein-justizminister-der-diffamiert-und-an-geister-glaubt/?highlight=Andreas%20Zick
https://sciencefiles.org/2015/08/25/rechtsterrorismus-in-heidenau/?highlight=Andreas%20Zick

Fortsetzung folgt

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22863829#cid-22863829

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Politik, ZEIT, Hetzjagd, Pogrom, Duden, Lügen, Maaßen, Chemnitz, Andreas Zick, Sciencefiles

Hetzjagd Pogrome

Kommentare

Hetzjagd Pogrome

Aus einem Kommentar von Ura5: Zum Thema, das es leider immer Pogrome geben wird … Denn Antisemitismus als Geisteshaltung lässt sich nicht verbieten.
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Warum verengen Sie jetzt den Begriff Pogrome auf Antisemitismus?

Folgt man Ihrer Plastik-Sprache, dann ist doch jedes x-beliebige Vorkommnis, bei denen irgendwelche Minderheiten die Opfer sind, ein Pogrom. Nach Ihrer Logik steht Antisemitismus doch auf demselben Niveau wie alle anderen x-Beliebigkeiten.

Zu Ihrem Zitat: Was „Konfliktforscher“ mit einer dogmatischen hypermoralischen Ideologie als latente antisemitische Einstellungen bezeichnen, ist teilweise grotesk lächerlich.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22860682#cid-22860682

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Aus einem Kommentar von Ura5:

1. Nicht „irgendwas mit Minderheiten“ ist ein Pogrom, sondern eine Ausschreitung (sic!) gegenüber diesen
2. „Ob die Justiz zu dem Urteil Mord, Totschlag oder Kleine, Harmlose Messerspielerei kommt, ist völlig unerheblich.“
Für Sie vielleicht.
3. Belegen Sie doch einmal sachlich und begründet Ihre Kritik an der Methodik der Studie
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Antwort:

1. Dass es um Ausschreitungen geht und nicht um den Verzehr von Erdbeereis, ergibt sich unmittelbar aus dem Kontext. Das muss nicht jedes Mal explizit betont werden. Ich traue unseren Mit-Lesern diese triviale kognitive Leistung zu.

2. Das ist im Kontext unserer Debatte in der Tat irrelevant. Andernfalls müssten wir warten, was die Justiz dazu sagt, und bis zum Gerichtsurteil in letzter Instanz den Mund halten. Für den öffentlichen Diskurs ist die Sprachregelung der Justiz nicht bindend.
Am Rande: Ein Mord ist auch dann ein Mord, wenn ein Gericht zu einem anderen Urteil kommt. Beispiele dafür sind endlos.

3. Die ideologisch verzerrten „Studien“ der Andreas-Zwick-Gruppe wurden schon so oft aus wissenschaftlicher Perspektive zerlegt, dass ich mir die Worte sparen kann. Machen Sie sich einfach mal kundig. Es ist kein Geheimnis, dass insbesondere die Sozialpsychologie eine Domäne links-grün-gutmenschlicher „Wissenschaftler“ ist. Das ist in Deutschland ebenso wie in den USA (zu den USA siehe Steven Pinker (2018) Aufklärung jetzt.)

Fortsetzung folgt

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22862349#cid-22862349

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Politik, ZEIT, Hetzjagd, Pogrom, Duden, Lügen, Maaßen, Chemnitz

Hetzjagd Pogrome

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Hetzjagd Pogrome

Aus einem Kommentar von Ura5: Damit haben wir das persönliche Sprachverständnis verlassen und müssen auf Grundlage eines allgemeinen Sprachverständnisses argumentieren.
Ich mehrfach möglichst objektiv durch den Verweis auf den Duden bewiesen
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Antwort:

Ihre private Duden-Exegese hat nicht das Geringste mit einem objektiven Beweis zu tun, auch wenn Sie ständig versuchen, Ihren Argumenten durch Objektivitäts-und-Beweis-Behauptungen einen Glorienschein der Unanfechtbarkeit zu verleihen.
Das ist Kindergartenniveau – „Ich hab aber recht!“
Die Rot markierte Passage wurde von der ZEIT-Online-Zensur gestrichen mit dem Vermerk
Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und differenziert. Danke, die Redaktion/vh

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22860239#cid-22860239

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Ihre Aussagen werden leider immer wirrer.

Ich plädiere für eine differenzierte Begrifflichkeit und Sie betreiben unablässig Nivellierung und Bedeutungsentleerung.

Ich plädiere dafür, zwischen Eile und Hektik auf der einen und Hetzjagd auf der anderen Seite strikt zu trennen. Sie plädieren dafür, alles diese Begriffe gleichzusetzen, weil im Duden diese als „Synonoym“ aufgeführt sind.

Ich plädiere dafür, den Begriff Pogrom – gerade weil er mit unvorstellbaren Verbrechen verknüpft ist – mit großer Zurückhaltung zu gebrauchen. Sie plädieren dafür, diesen Begriff für alles zu verwenden, das irgendwas mit Minderheiten zu tun hat, und rechtfertigen das durch Ihre idiosynkratische Duden-Exegese.

Zum Messermord: Ich rede hier von Mord, weil dies dem allgemeinen Sprachgebrauch entspricht. Die spezifische Begrifflichkeit der Justiz bleibt der Justiz überlassen. Unterschiedliche Domänen haben unterschiedliche Begrifflichkeiten und ich spreche hier nicht in der Domäne der Justiz. Ob die Justiz zu dem Urteil Mord, Totschlag oder Kleine, Harmlose Messerspielerei kommt, ist völlig unerheblich.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22860489#cid-22860489

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Politik, ZEIT, Hetzjagd, Pogrom, Duden, Lügen, Maaßen, Chemnitz

Hetzjagd Pogrome

Kommentare

Hetzjagd Pogrome

Aus einem Kommentar von Ura5: 1. Ein Pogrom ist nicht zwangsläufig ein Mord.
2. Der Unterschied liegt in der Schwere des Sachverhalts, nicht der Sachverhalt ist unterschiedlich.
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Antwort:

1. Wovon reden Sie eigentlich? An welcher Stelle habe ich irgendetwas über einen Zusammenhang von Pogrom und Mord gesprochen? Sind Sie nicht in der Lage, meine Aussagen zu verstehen oder wollen Sie mir einfach irgendwelche Dinge unterschieben, um dann den von Ihnen frei erfundenen Blödsinn zu „widerlegen“?
Falls Sie es wirklich nicht kapieren: Mit dem grauenhaften Mord meine ich den Messermord. Dieser hat mit Pogrom überhaupt nichts zu tun, aber er ist die Ursache für alles Folgende.

2. Wenn es einen Unterschied in der Schwere gibt, der von einer minimalen Bedrohung bis hin zu hundertfachem Mord, extremer Gewalt, Vertreibung, Plünderung … führt, dann ist es dringend geboten, dafür unterschiedliche Begriffe zu verwenden.

Wie schon mehrfach gesagt: Bezeichnen Sie einfach weiterhin alles x-Beliebige, das Ihrem Weltbild zuwiderläuft als Hetzjagd, Pogrom oder was immer Ihnen sonst noch einfällt. Wenn Sie zu einer differenzierten Sprache nicht in der Lage oder nicht willens sind, was soll’s?

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22860036#cid-22860036

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Aus einem Kommentar von Ura5: Denken Sie, dass es Deutschland wieder Pogrome geben könnte? Wenn ja, woran erkennen wir diese und was muss passieren, dass Sie einen Vorgang als Pogrom beschreiben? Wie verhindern wir diese?
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Antwort:

Auch das ist kindisch, aber auch hier will ich mich nicht verweigern.

Folgt man Ihrem Sprachgebrauch, dann gibt es in Deutschland und überall in der Welt Tag für Tag und Stunde für Stunde Pogrome.
Das war in der ganzen Menschheitsgeschichte so. Mit dem Sprung auf das formal-operative Entwicklungsniveau, der in der westlichen Welt eingesetzt hat und allmählich auch andere Teile dieser Welt erfasst, haben sich die Verhältnisse dramatisch verbessert und sie werden sich auch weiterhin verbessern. Vollständig verschwinden wird das, was Sie Pogrom nennen, nie.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/verfassungsschutzchef-hans-georg-maassen-afd-cdu-mitglied?cid=22860152#cid-22860152

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