Intelligenz Jordan Peterson

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Intelligenz Jordan Peterson

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Wenn Herr Peterson gleich zu Beginn fragt „Wie kommt es, dass der durchschnittliche IQ von Universitätsstudenten irgendwo zwischen 120 und 130 Punkten, also weit über dem Durchschnitts-IQ der Allgemeinbevölkerung, liegt?“, dann sollte klar sein, dass er über die USA spricht und nicht über Deutschland.

Herr Peterson spricht über Elite- und Spitzenuniversitäten in den USA und Kanada. Das ist etwas völlig anderes als die Universitäten in Deutschland. Der Durchschnitts-IQ an deutschen Universitäten liegt mit Sicherheit klar unter 115.

Laut Bildungsbericht 2018 besitzen bei den Frauen 56 Prozent und bei den Männern 48 Prozent der 20- bis-25-Jährigen die Hochschulreife (die man wohl besser in Anführungszeichen, also „Hochschulreife“, schreiben sollte).

Optimistisch betrachtet beträgt der Durchschnitts-IQ der „hochschulreifen“ Frauen knapp 111 und der Durchschnitts-IQ der „hochschulreifen“ Männer knapp 113.

Die Zahlenwerte, von denen Herr Peterson spricht, sind also für Deutschland ziemlich irrelevant.

Eigentlich sollte die achgut-Redaktion durch eine Anmerkung auf diesen Sachverhalt hinweisen, da dies sicherlich nicht jedem Leser klar ist.

Quelle: https://www.achgut.com/artikel/112_peterson_warum_studenten_immer_intelligenter_werden

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* Manche Menschen denken mit der Haut? *
*

Antwort:

Nein, Menschen (die meisten jedenfalls) denken mit dem Gehirn und nicht mit der Haut.

Es gibt aber Genpools und Umweltbedingungen, die unterschiedliche Gehirne hervorbringen; und es gibt Genpools und Umweltbedingungen, die unterschiedliche Hautfarben hervorbringen.

Und dies führt dazu, dass die Gehirnleistung gemessen mit dem IQ und Hautfarben korrelieren.
Menschen unterscheiden sich in ihrer Intelligenz und Menschen unterscheiden sich in ihrer Hautfarbe und nicht selten ist es so, dass die Unterschiede kombiniert sind. So einfach ist das.

*
Templer, D. und Arikawa, H. (2006). Association of race and color with mean IQ across nations. Psychological Reports, 99, 191-196.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17037466

Quelle: https://www.zeit.de/wissen/2018-03/rassenlehre-abstammung-intelligenz-rassismus-usa-rechtsruck?cid=19114194#cid-19114194

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achgut.com, Intelligenz, IQ, Jordan Peterson, Universitäten, Studenten, Hochschulreife, ZEIT Online

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Die Aussage “Der durchschnittliche IQ von Universitätsstudenten liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen 125 und 130” ist völlig absurd! Um auf einen Mittelwert von 125 zu kommen, dürften zum Beispiel nur diejenigen an der Universität studieren, die einen IQ über 117,5 haben. Das wären die Top-12-Prozent der Population. Tatsächlich studieren an unseren Universitäten wohl nicht wenige Menschen, die einen IQ unter 100 haben, also unterdurchschnittlich intelligent sind. Die Zahlenwerte von Herrn Peterson beziehen sich vermutlich auf Top-Universitäten in den USA. Deutsche Universitäten können damit auf keinen Fall gemeint sein. Die Zahlenangaben sind für deutsche Verhältnisse völlig wertlos.

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Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar:

Auch die Aussage „15 Prozent der Bevölkerung haben einen IQ von 90“ ist völlig absurd. Für exakte Punktwerte gibt es keine Prozentangaben. Prozentangaben gibt es nur für Intervalle.
Vermutlich meint Herr Peterson, dass 15 Prozent einen IQ bis maximal 90 haben.
Aber auch das wäre verkehrt.
Bei einem Mittelwert von 100 und einer Standardabweichung von 15 liegen nicht 15, sondern 25 Prozent unter dem IQ-Wert 90.
Auch die Aussage „Ab einem IQ von 130 sollte man einen Master- oder Diplomstudiengang in Betracht ziehen“ ist unsinnig. Das würde bedeuten, dass lediglich 2,3 Prozent der Population einen Master- oder Diplomstudiengang in Betracht ziehen sollten.
Die Realität sieht in Deutschland völlig anders aus. Für deutsche Verhältnisse sind die Zahlenangaben von Peterson schlechterdings unsinnig.

Die Aussage „Der durchschnittliche IQ von Universitätsstudenten liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen 125 und 130“ ist völlig absurd!
Um auf einen Mittelwert von 125 zu kommen, dürften zum Beispiel nur diejenigen an der Universität studieren, die einen IQ über 117,5 haben. Das wären die Top-12-Prozent der Population.
Tatsächlich studieren an unseren Universitäten wohl nicht wenige Menschen, die einen IQ unter 100 haben, also unterdurchschnittlich intelligent sind.

Die Zahlenwerte von Herrn Peterson beziehen sich vermutlich auf Top-Universitäten in den USA. Deutsche Universitäten können damit auf keinen Fall gemeint sein. Die Zahlenangaben sind für deutsche Verhältnisse völlig wertlos.

Quelle: https://www.achgut.com/artikel/112_peterson_iq_und_erfolg

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Als politisch interessierter Mensch beteilige ich mich des Öfteren an Forumsdiskussionen im Internet.

Die meisten meiner Kommentare finden sich auf ZEIT Online. Das liegt nicht daran, dass ich ZEIT Online besonders schätzen würde. Ganz im Gegenteil: ZEIT Online ist ein links-grün-gutmenschliches Propagandamedium, das mich im Grunde überhaupt nicht interessiert. ZEIT-Online-Artikel sind in der Regel intellektuell so dürftig und die Propaganda so penetrant, dass ich sie meist gar nicht erst lese. Stattdessen lese ich die Kommentare im Diskussionsforum und antworte auf den ein oder anderen Leserbeitrag.

ZEIT Online bietet zwar ein Diskussionsforum, aber viele Beiträge fallen der Zensur zum Opfer, die gnadenlos löscht, was nicht in das links-grün-gutmenschliche Weltbild der ZEIT passt. So sind auch viele meiner Beiträge der ZEIT-Online-Zensur zum Opfer gefallen. Einige Zensur-Opfer finden sich auf meinem ZEIT-Zensur-Blog → zeitzensur.wordpress.com, den ich eingerichtet habe um das beschränkte Weltbild der ZEIT zu dokumentieren.

Nachdem viele meiner Beiträge von der Zensur gelöscht wurden, bin ich dazu übergegangen, meine Kommentare auf meinem Computer lokal zu speichern.

Vor einiger Zeit wurde mein Account auf ZEIT Online vollständig gesperrt und dadurch habe ich keinen Zugang mehr zu einigen hundert früheren Kommentaren, die ich nicht lokal gespeichert hatte. Um einen solchen Verlust nicht noch einmal zu erleiden, stelle ich meine Kommentare nun zusätzlich in diesem Blog ein.

Mittlerweile habe ich mich auf ZEIT Online unter einem neuen Nutzernamen angemeldet. Dort stehe ich aktuell (Anfang November 2018) als „Neuling“ unter verschärfter Beobachtung und meine Beiträge werden erst nach einer Vorprüfung veröffentlicht – oder sie fallen bereits der Vorzensur zum Opfer (und werden dann auf → zeitzensur.wordpress.com dokumentiert).

Neben ZEIT Online kommentiere ich gelegentlich auch auf → Tichys Einblick und ab und an auf → achgut.com. Im Gegensatz zu ZEIT Online lese ich dort nicht nur die Leserkommentare, sondern mit großem Interesse auch die Artikel. Die Tichy-und-achgut-Kommentare sollen ebenfalls einen Platz auf diesem Blog finden.

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