Bayern-Wahl und Grüne

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Bayern-Wahl 2018 und die Grünen

Ein Kommentar zum Anteil der Jungen in der Wählerschaft der Grünen bei der Bayern-Wahl 2018 im Diskussions-Forum der ZEIT

Aus einem Kommentar von müsste Musik sein:“Ich würde mir an dieser stelle ausnahmsweise mal Flexibilität bei der CSU hinsichtlich der umweltthemen wünschen. Die städtische Bevölkerung läuft ihnen da mittlerweile sowieso schon weg“
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Antwort:

Da ist es sicherlich hilfreich, sich mal die Ergebnisse von München anzuschauen
https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:bbe9e481-ca20-4dbb-9226-4ca62d8cd1be/ltw_2018_vorlaeufig_Waehlerwanderung_Parteien_Grafiken.pdf

Ja, der CSU sind in München viele Wähler weggelaufen. Aber: Im Saldo gingen davon 49,3 Prozent an die Freien Wähler und 40 Prozent an die AfD. An die Grünen gingen – hahaha – 5 Prozent.

Die Wahrheit lautet also: Die CSU hat in München massive Verluste erlitten, weil sie in der Migrationspolitik zwar laut gebellt, aber dann den Schwanz eingezogen hat. Maulhelden braucht kein Mensch.

Die Erfolge der Grünen in München gehen auf das Konto der SPD (56 Prozent) und der vorherigen Nichtwähler (42,3 Prozent).

In München sind die Wähler scharenweise von der SPD zu den Grünen geflüchtet. Die Zugewinne der Grünen stammen nur zu 1,5 Prozent von der CSU.

Die städtische Wählerflucht erfolgte (1) von der SPD zu den Grünen und (2) von der CSU zu den migrationskritischen Parteien. Anders ausgedrückt: Die massiven Verschiebungen erfolgten nicht zwischen, sondern innerhalb der Lager.
Damit sind die Gewinne der Grünen lediglich Scheingewinne auf Kosten des eigenen Lagers.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-10/regierungsbildung-bayern-koalitionspartner-csu-gruene-freie-waehler?cid=22623095#cid-22623095

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Aus einem Kommentar von Christian W.: „Entspräche das dann nicht auch dem sogenannten Wählerwillen?“ [Gemeint ist: Dass die Grünen in die Bayern-Regierung kommen]

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Antwort:
Na, der Wählerwille ist so eindeutig wie selten irgendwo sonst.

CSU, Freie Wähler und AfD haben 59 Prozent der Stimmen erhalten. Diese Wähler wollten mit Sicherheit alles andere als Links-Grün.

Die Grünen haben dagegen jämmerliche 17,5 Prozent auf die Beine gebracht. Das ist eine lächerliche Minderheit, aber alles andere als der Wählerwille.

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„Interessanterweise kommt dieses Wort in all den Wahlanalysen gar nicht mehr vor.“
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Vermutlich haben mittlerweile selbst die Begriffsstutzigen kapiert, dass die Grünen die Antithese zum Wählerwillen sind und dass die Wahlberichterstattung eine bizarre Propagandashow war, die vor grüntrunkener Glückseligkeit nicht in der Lage war, die banalen Fakten zu erkennen:
Die eindeutigen Sieger der Bayern-Wahl sind nicht die Grünen, sondern deren politische Gegner.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-10/sondierungsgespraeche-csu-fw-markus-soeder-hubert-aiwanger-bayern?cid=22622806#cid-22622806

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Stichwörter:
Politik, ZEIT, Bayern, Wahl, Bayern-Wahl 2018, ZEIT, Parteien, Grüne,

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